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Trägersturzkampfgruppe 186: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Trägersturzkampfgruppe 186 gehörte zum Sturtzkampgeschwader 1 und wurde im Mai 1939 gegründet und blieb bis Oktober 1943 aktiv, als es in Schlachtgeschwader 1 umbenannt und neu organisiert wurde. Es betrieb den Sturzkampfbomber Junkers Ju 87 Stuka ausschließlich in der Kampfrolle. Das Sturzkampfgeschwader 1  diente den deutschen Kriegsanstrengungen an allen Fronten, einschließlich begrenzter Bandenbekämpfungsoperationen zur Unterstützung der paramilitärischen Streitkräfte der Wehrmacht.
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Das Sturzkampfgeschwader 1 wurde Ende der 1930er Jahre gegründet, als die Luftwaffe ihre Kampfeinheiten eilig aufstellte und neu organisierte. I./Sturzkampfgeschwader 1 wurde am 01.05.1939 in Insterburg , Ostpreußen , zuerst gebildet, nicht der Stab (Geschwader) . Major Werner Rentsch wurde zum ersten Kommandanten der Gruppe ernannt. Die Gruppe wurde durch Umbenennung in I./Sturzkampfgeschwader 160 geschaffen. Sie blieb dort mit allen 38 einsatzbereiten Ju 87 und zwei ihrer drei Dornier Do 17 Ps, die zur Aufklärung einsatzbereit waren.
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Stab./Sturzkampfgeschwader 1 wurde am 18.11.1939 in Jüterbog gebildet, und der Flügel hatte seinen ersten Geschwaderkommodore, Oberst Eberhard Baier. Bis zum 10.05.1940 war sie mit drei Ju 87 und sechs Do 17 ausgerüstet. Die Einheit wurde dem Fliegerkorps VIII unterstellt . Alle bis auf eines der Flugzeuge waren kampfbereit. II./Sturzkampfgeschwader 1 wurde am 09.07.1940 in Frankreich gebildet, möglicherweise auf dem Flugplatz Saint-Inglevert, in der Nähe von Marquise, nordöstlich von Boulogne. Hauptmann Anton Keil wurde zum Kommandanten ernannt.
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! Datenblatt
III./Sturzkampfgeschwader 1 existierte ebenfalls erst am 09.07.1940, als es in Falaise gegründet wurde. Erster Kommandant wurde Hauptmann Helmut Mahlke. Die Gruppe entstand durch Umbenennung in Trägersturzkampfgruppe I./'''Trägersturzkampfgruppe 186'''. Die Stärke der zweiten und dritten Gruppe zu Beginn der Kampfhandlungen ist unbekannt.
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! '''Trägersturzkampfgruppe 186'''
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| colspan="3" | Die Trägersturzkampfgruppe 186 (Tr.St.K.Gr. 186) war ein spezialisierter fliegender Verband der Luftwaffe, der ursprünglich für den Einsatz auf dem (nie fertiggestellten) Flugzeugträger Graf Zeppelin vorgesehen war. Die Trägersturzkampfgruppe 186 wurde im Mai 1939 aufgestellt. Ursprünglich für den Einsatz auf dem Flugzeugträger Graf Zeppelin konzipiert, wurde sie als hochspezialisierter Verband in das Sturzkampfgeschwader 1 integriert. Die Gruppe blieb bis zur umfassenden Reorganisation der Sturzkampfverbände im Oktober 1943 aktiv, als sie im Zuge der Umbenennung in das Schlachtgeschwader 1 aufging.
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| colspan="3" | Die Einheit betrieb ausschließlich die Junkers Ju 87 ("Stuka") in der spezialisierten Kampfrolle. Durch die präzise Sturzflug-Taktik war die Gruppe besonders für die Bekämpfung von Punktzielen geeignet. Das Einsatzspektrum des Geschwaders umfasste alle Fronten des Krieges, wobei neben klassischen militärischen Zielen im späteren Verlauf auch Operationen zur Bandenbekämpfung zur Unterstützung paramilitärischer Verbände durchgeführt wurden.
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| colspan="3" | Luftraumüberwachung: Die Präsenz des Sturzkampfgeschwaders 1 an den Küstenfronten (z. B. im Mittelmeer oder am Kanal) erforderte von den U-Boot-Besatzungen eine exakte Einhaltung der Meldeformeln bei Flugzeugsichtung, um in den oft unübersichtlichen Gefechtslagen Eigenbeschuss zu vermeiden.
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| colspan="3" | Westfeldzug (1940): Während der Offensive im Westen war die Gruppe an verschiedenen Standorten stationiert, darunter Bastogne (Belgien) sowie Guise und Buzancy (Frankreich). Im Juni 1940 verlegte sie über Auxerre nach Falaise in der Normandie.
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| colspan="3" | Verbleib im Geschwaderverband: Da die Gruppe im Juli 1940 als III. Gruppe in das Sturzkampfgeschwader 1 eingegliedert wurde, folgten ihre weiteren Einsätze den Einsatzräumen des Geschwaders. Dazu gehörten Operationen am Mittelmeer (insbesondere gegen Malta und Geleitzüge nach Nordafrika) sowie später an der Ostfront.
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| Bundesarchiv, Signatur RL 10 || colspan="3" | Verbände und Ausbildungseinheiten der Luftwaffe. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/| Invenio Online-Recherche]. Enthält Kriegstagebücher der Gruppe 186.
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Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 16:48 Uhr

Datenblatt Trägersturzkampfgruppe 186
Die Trägersturzkampfgruppe 186 (Tr.St.K.Gr. 186) war ein spezialisierter fliegender Verband der Luftwaffe, der ursprünglich für den Einsatz auf dem (nie fertiggestellten) Flugzeugträger Graf Zeppelin vorgesehen war. Die Trägersturzkampfgruppe 186 wurde im Mai 1939 aufgestellt. Ursprünglich für den Einsatz auf dem Flugzeugträger Graf Zeppelin konzipiert, wurde sie als hochspezialisierter Verband in das Sturzkampfgeschwader 1 integriert. Die Gruppe blieb bis zur umfassenden Reorganisation der Sturzkampfverbände im Oktober 1943 aktiv, als sie im Zuge der Umbenennung in das Schlachtgeschwader 1 aufging.
Einsatzprofil und Bewaffnung
Die Einheit betrieb ausschließlich die Junkers Ju 87 ("Stuka") in der spezialisierten Kampfrolle. Durch die präzise Sturzflug-Taktik war die Gruppe besonders für die Bekämpfung von Punktzielen geeignet. Das Einsatzspektrum des Geschwaders umfasste alle Fronten des Krieges, wobei neben klassischen militärischen Zielen im späteren Verlauf auch Operationen zur Bandenbekämpfung zur Unterstützung paramilitärischer Verbände durchgeführt wurden.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe
Schiffsbekämpfungsexpertise: Die in der Gruppe 186 entwickelten Verfahren zum Angriff auf Seeziele waren für die U-Boote von hoher taktischer Relevanz. Kommandanten mussten die Angriffscharakteristik der Ju 87 kennen, um bei gemeinsamer operativer Aufklärung durch die Fernaufklärer-Gruppe 123 koordinierte Angriffe auf Geleitzüge durchführen zu können.
Luftraumüberwachung: Die Präsenz des Sturzkampfgeschwaders 1 an den Küstenfronten (z. B. im Mittelmeer oder am Kanal) erforderte von den U-Boot-Besatzungen eine exakte Einhaltung der Meldeformeln bei Flugzeugsichtung, um in den oft unübersichtlichen Gefechtslagen Eigenbeschuss zu vermeiden.
Einsatzgebiete und Stationen
Polenfeldzug (1939): Die Gruppe war von Ostpreußen (Fliegerhorst Brüsterort) aus im Einsatz. Ihr Auftrag umfasste die Aufklärung und Bekämpfung polnischer Seestreitkräfte, insbesondere in der Danziger Bucht und vor der Halbinsel Hela.
Westfeldzug (1940): Während der Offensive im Westen war die Gruppe an verschiedenen Standorten stationiert, darunter Bastogne (Belgien) sowie Guise und Buzancy (Frankreich). Im Juni 1940 verlegte sie über Auxerre nach Falaise in der Normandie.
Kanalküste und Ärmelkanal: Nach dem Sieg über Frankreich operierte die Gruppe von Stützpunkten wie Pas-de-Calais aus gegen britische Schiffsziele im Ärmelkanal und in der Themsemündung.
Verbleib im Geschwaderverband: Da die Gruppe im Juli 1940 als III. Gruppe in das Sturzkampfgeschwader 1 eingegliedert wurde, folgten ihre weiteren Einsätze den Einsatzräumen des Geschwaders. Dazu gehörten Operationen am Mittelmeer (insbesondere gegen Malta und Geleitzüge nach Nordafrika) sowie später an der Ostfront.
Quellenangabe
Bundesarchiv, Signatur RL 10 Verbände und Ausbildungseinheiten der Luftwaffe. Invenio Online-Recherche. Enthält Kriegstagebücher der Gruppe 186.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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