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3. Schiffsstammabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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| || colspan="3" | Die 3. Schiffsstammabteilung wurde im April 1938 in Kiel aufgestellt. Sie unterstand dem 2. Admiral der Ostsee und wurde 1941 nach Eckernförde verlegt. Im September 1942 kam die Abteilung nach Waren Müritz, wo sie am 1. Januar 1944 zur 9. Marine-Ersatz-Abteilung umgewandelt wurde.
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| || colspan="3" | Im Januar 1944 wurde die 3. Schiffsstammabteilung in Stralsund aus der 11. Schiffsstammabteilung neu aufgestellt. Sie unterstand dem 1. Schiffsstammregiment. Im Frühjahr 1945 stellte die Abteilung den Ersatz für die kämpfende Truppe in Mecklenburg und Vorpommern. Im März 1945 wurde die Abteilung aufgelöst.
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| colspan="3" | Funktion: Durchführung der infanteristischen Grundausbildung. Die Abteilung gliederte sich in fünf, zeitweise bis zu sieben Kompanien. Sie war primär für die Ausbildung von technischem Personal und Seemännern der Ostsee-Station zuständig.
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| colspan="3" | Ende: Im September 1944 wurde die Abteilung in Libau aufgelöst. Das Personal wurde größtenteils zur Aufstellung von Marine-Schützen-Bataillonen verwendet oder in die U-Boot-Ersatz-Einheiten überführt.
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| Bundesarchiv Abteilung PA || colspan="3" | Personenbezogene Unterlagen. Hier lagern die Stammrollen der 3. S.S.A. (Danzig/Libau) zur Verifizierung von Personalien.
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| Aus Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/SchiffsStammAbt/SSA3.htm| → 3. Schiffsstammabteilung]
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Aktuelle Version vom 2. Februar 2026, 15:39 Uhr

Datenblatt 3. Schiffsstammabteilung
Die 3. Schiffsstammabteilung (3. S.S.A.) war ein Kernverband für die Ausbildung des personellen Nachwuchses der Kriegsmarine. Sie war eine der frühen „Kaderschmieden“ der Ostsee-Station.
Entstehung, Funktion und Ende
Entstehung: Aufgestellt am 01.01.1934 durch die Umbenennung der ehemaligen Küstenwehrabteilung III. Sie unterstand dem 2. Admiral der Ostsee bzw. dem 1. Schiffsstammregiment.
Standorte:
Neuwasser / Danzig-Westerplatte (1934–1940): Langjähriger Stammsitz war die Region um Danzig.
Brest (1940–1941): Nach dem Westfeldzug verlegte die Abteilung kurzzeitig nach Frankreich, um Personal für die neuen Stützpunkte bereitzustellen.
Warenhof bei Libau (1941–1944): Längste Stationierung im Baltikum (Lettland) zur Ausbildung für den Osteinsatz.
Funktion: Durchführung der infanteristischen Grundausbildung. Die Abteilung gliederte sich in fünf, zeitweise bis zu sieben Kompanien. Sie war primär für die Ausbildung von technischem Personal und Seemännern der Ostsee-Station zuständig.
Ende: Im September 1944 wurde die Abteilung in Libau aufgelöst. Das Personal wurde größtenteils zur Aufstellung von Marine-Schützen-Bataillonen verwendet oder in die U-Boot-Ersatz-Einheiten überführt.
Relevanz für die die U-Boot-Waffe
Rekrutenauslese: In den Kasernen von Neuwasser und Libau erhielten viele spätere U-Boot-Spezialisten (besonders Maschinisten und Funker) ihren ersten militärischen Schliff, bevor sie zur Fachausbildung an die U-Boots-Lehrdivisionen (U.L.D) versetzt wurden.
Offiziersnachwuchs: Für die Crews 34 bis 39 diente die 3. S.S.A. oft als Station für den obligatorischen Infanterielehrgang.
Stützpunktpersonal: Während der Zeit in Brest (1940) stellte die Abteilung das erste Wach- und Sicherungspersonal für die dortigen U-Boot-Bunkeranlagen bereit.
Quellenangabe
Bundesarchiv Signatur RM 121 Marine-Ersatz- und Ausbildungsabteilungen. Invenio Online-Recherche. Enthält die Aufstellungsbefehle und Stellenbesetzungen für die Standorte Danzig und Libau.
Bundesarchiv Abteilung PA Personenbezogene Unterlagen. Hier lagern die Stammrollen der 3. S.S.A. (Danzig/Libau) zur Verifizierung von Personalien.
Aus Lexikon der Wehrmacht → 3. Schiffsstammabteilung
Literaturverweise
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Schiffsstammabteilungen).
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. (Band 2, Standorte).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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