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24. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Aufgestellt am 01.11.1942 mit den Besatzungen der 12. Minensuchflottille. Aufgelöst mit Kapitulation 1945.
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1942 - 1944: Sicherungs- und Geleitdienst im Kanal und im Gebiet der Kanalinseln.
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1944 - 1945: Nach der Invasion im August 1944 wurde die Flottille dem Seekommandanten der Kanalinseln unterstellt.
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| Gröner, Erich || colspan="3" | „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: Minensuchboote, Hilfsminensucher).
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| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs).
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
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Aktuelle Version vom 8. März 2026, 09:26 Uhr

Verband 24. Minensuchflottille
Die 24. Minensuchflottille wurde am 01.11.1942 unter Verwendung der erfahrenen Besatzungen der 12. Minensuchflottille aufgestellt. Ihr Einsatzgebiet umfasste den strategisch wichtigen Ärmelkanal sowie den Bereich der Kanalinseln. Die Flottille leistete kontinuierlichen Sicherungs- und Geleitdienst unter erschwerten Bedingungen. Nach der alliierten Invasion in der Normandie (August 1944) wurde der Verband dem Seekommandanten der Kanalinseln unterstellt und verblieb dort bis zur Gesamtkapitulation im Mai 1945 im Einsatz.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 01.11.1942; Übernahme des Personalstamms der 12. Minensuchflottille.
Unterstellung: 2. Sicherungs-Division; ab August 1944 dem Seekommandanten der Kanalinseln (Jersey/Guernsey).
Aufgabe: Minensuchen und Räumen von Fahrwassern; Geleitschutz für Versorgungstransporte; Vorpostendienst; Abwehr feindlicher Schnellboote.
Ende 1945: Auflösung im Mai 1945 nach der Kapitulation der Kanalinseln gegenüber britischen Streitkräften.
Operativer Werdegang
1942 – 1944: Sicherungs- und Geleitdienst im Ärmelkanal und im Gebiet der Kanalinseln zur Aufrechterhaltung der Seeverbindungen.
Belagerung: Ab August 1944 Sicherung der Versorgung der abgeschnittenen Kanalinseln gegen die alliierte Blockade.
Gefechte: Häufige Konfrontationen mit britischen Überwasserstreitkräften und permanenten Luftangriffen im Kanalraum.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Wegesicherung: Die Flottille räumte britische Luftminensperren in den Anlaufwegen zu den französischen Kanalhäfen, die als Nothäfen für U-Boote dienten.
Flankenschutz: Sicherung der Flanken bei der Passage von U-Booten durch den Ärmelkanal (insbes. in der Frühphase und bei Rückführungen).
Signalwesen: Unterstützung der optischen Führung von U-Booten bei der Passage schwieriger Küstenabschnitte im Bereich der Kanalinseln.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61 Minensuchflottillen: Kriegstagebücher, Einsatzberichte und Schiffslisten der 24. M-Flottille.
BArch RM 35-III Marinebefehlshaber West / Kanalküste: Unterlagen zur operativen Einbindung der Sicherungskräfte.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Mannschaften der 24. Minensuchflottille.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Frankreich).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: Minensuchboote, Hilfsminensucher).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132