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Marine-Artillerieabteilung 518: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Marine-Artillerieabteilung 518 wurde September 1944 auf der Insel Fanö/Dänemark, mit vier Batterien, aufgestellt und dem Seekommandanten Südjütland unterstellt. Bei Kriegsende aufgelöst.
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| colspan="2" | Die Marine-Artillerieabteilung 518 wurde im September 1944 auf der dänischen Insel Fanö (Nordsee) aufgestellt. Der Verband bestand aus vier Batterien und unterstand operativ dem Seekommandanten Südjütland. Die Abteilung war Teil des massiven Ausbaus der Küstenverteidigung an der dänischen Westküste (Atlantikwall), um die strategisch wichtige Hafeneinfahrt von Esbjerg sowie das Seegebiet vor Jütland gegen alliierte Landungsoperationen zu sichern. Die Bewaffnung umfasste schwere Küstengeschütze zur Seezielbekämpfung sowie leichtere Einheiten zur Flak-Abwehr. Die Abteilung verblieb bis zur Kapitulation im Mai 1945 in ihren Stellungen auf Fanö und wurde anschließend aufgelöst.
 
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Version vom 10. März 2026, 08:28 Uhr

Verband Marine-Artillerieabteilung 518
Die Marine-Artillerieabteilung 518 wurde im September 1944 auf der dänischen Insel Fanö (Nordsee) aufgestellt. Der Verband bestand aus vier Batterien und unterstand operativ dem Seekommandanten Südjütland. Die Abteilung war Teil des massiven Ausbaus der Küstenverteidigung an der dänischen Westküste (Atlantikwall), um die strategisch wichtige Hafeneinfahrt von Esbjerg sowie das Seegebiet vor Jütland gegen alliierte Landungsoperationen zu sichern. Die Bewaffnung umfasste schwere Küstengeschütze zur Seezielbekämpfung sowie leichtere Einheiten zur Flak-Abwehr. Die Abteilung verblieb bis zur Kapitulation im Mai 1945 in ihren Stellungen auf Fanö und wurde anschließend aufgelöst.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: September 1944 auf Fanö (Dänemark); Gliederung in 4 Batterien.
Aufgabe: Küstensicherung der dänischen Westküste; Seezielbekämpfung; Schutz der Schifffahrtswege vor Esbjerg; Luftabwehr.
Unterstellung: Seekommandant Südjütland (innerhalb des Admirals Dänemark).
Ende 1945: Mai 1945; Entwaffnung und Auflösung nach der Gesamtkapitulation in Dänemark.
Spezifische Merkmale
Standort Fanö: Strategische Positionierung als nördlicher Flankenschutz für die Deutsche Bucht und den Hafen Esbjerg.
Bewaffnung: Einsatz von Beutegeschützen sowie modernen deutschen 10,5-cm und 15-cm Küstenkanonen in Bunkerstellungen.
Infrastruktur: Enge Verzahnung mit dem Festungsbau (Organisation Todt) zur Errichtung schwerer Regelbauten und Beobachtungsstände.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Vorfeldschutz: Die Batterien der M.A.A. 518 sicherten die Küstennahen Transitwege für U-Boote auf dem Marsch von den Werften in die Nordsee.
Abwehr: Schutz gegen britische Schnellboot-Vorstöße (MTBs), die im Bereich der dänischen Inseln Jagd auf auslaufende U-Boote machten.
Flak-Schutz: Beteiligung an der Luftraumüberwachung und Abwehr feindlicher Minenleger im Bereich der jütländischen Westküste.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-II Admiral Dänemark / Seekommandant Südjütland: Akten über die Küstenartillerie und Verteidigungsplanung.
BArch RM 121 Marinelehrgänge und Schulen: Unterlagen zur personellen Aufstellung der Marine-Artillerie-Abteilungen 1944.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge mit Dienstzeitnachweisen in der M.A.A. 518 (Fanö).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Die Landorganisation Dänemark).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der Artillerieabteilungen).
Rolf, Rudi „Der Atlantikwall: Die Bauten der deutschen Küstenbefestigungen 1940–1945“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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