U 19: Unterschied zwischen den Versionen
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| 01.01.1940 - 30.04.1940 || colspan="3" | Frontboot - [[1. U-Flottille]], Kiel | | 01.01.1940 - 30.04.1940 || colspan="3" | Frontboot - [[1. U-Flottille]], Kiel | ||
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| − | | 01.05.1940 - 30.06.1940 || colspan="3" | Ausbildungsboot - [[ | + | | 01.05.1940 - 30.06.1940 || colspan="3" | Ausbildungsboot - [[1. U-Ausbildungsflottille]], Memel |
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| 01.07.1940 - 18.12.1940 || colspan="3" | Ausbildungsboot - [[24. U-Flottille]], Memel | | 01.07.1940 - 18.12.1940 || colspan="3" | Ausbildungsboot - [[24. U-Flottille]], Memel | ||
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| − | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Hans Meckel]], lief am 14.10.1939 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, legte das Boot 9 Minen vor Inner Dowsing. Nach 4 Tagen, lief U 19 am 18.10.1939 in Wilhelmshaven ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Hans Meckel]], lief am 14.10.1939 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, legte das Boot 9 Minen vor Inner Dowsing. Nach 4 Tagen, lief U 19 am 18.10.1939 in Wilhelmshaven ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 12.344 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 3. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 3. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Wilhelm Müller-Arnecke]], lief am 14.11.1939 von Wilhelmshaven aus. Noch am selben Tag mußte das Boot, wegen Kreiselschaden, zurück nach Wilhelmshaven. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, legte das Boot 9 Minen vor Orfordness. Nach 6 Tagen, lief U 19 am 20.11.1939 in Wilhelmshaven ein. Das Boot verlegte später nach Kiel. U 19 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Wilhelm Müller-Arnecke]], lief am 14.11.1939 von Wilhelmshaven aus. Noch am selben Tag mußte das Boot, wegen Kreiselschaden, zurück nach Wilhelmshaven. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, legte das Boot 9 Minen vor Orfordness. Nach 6 Tagen, lief U 19 am 20.11.1939 in Wilhelmshaven ein. Das Boot verlegte später nach Kiel. U 19 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 6.371 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 4. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 4. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 4. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 4. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Joachim Schepke]], lief am 04.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, operierte das Boot in der Nordsee und vor der Nordostküste Schottlands. Nach 8 Tagen und zurückgelegten zirka 1.100 sm über und 85,5 sm unter Wasser, lief U 19 am 12.01.1940 wieder in Kiel ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Joachim Schepke]], lief am 04.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, operierte das Boot in der Nordsee und vor der Nordostküste Schottlands. Nach 8 Tagen und zurückgelegten zirka 1.100 sm über und 85,5 sm unter Wasser, lief U 19 am 12.01.1940 wieder in Kiel ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 1.343 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Joachim Schepke]], lief am 18.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Aufnahme des [[Eisschutz]] in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der britischen Ostküste. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), und dem Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 10 Tagen und zurückgelegten 1.061 sm über und 119,5 sm unter Wasser, lief U 19 am 28.01.1940 wieder in Kiel ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Joachim Schepke]], lief am 18.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und der Aufnahme des [[Eisschutz]] in Brunsbüttel, operierte das Boot in der Nordsee und vor der britischen Ostküste. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), und dem Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 10 Tagen und zurückgelegten 1.061 sm über und 119,5 sm unter Wasser, lief U 19 am 28.01.1940 wieder in Kiel ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 8.855 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 6. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 6. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung]] | ||
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| 14.03.1940 - 23.03.1940 || colspan="3" | Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven | | 14.03.1940 - 23.03.1940 || colspan="3" | Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven | ||
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| − | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Joachim Schepke]], lief am 14.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, östlich des Pentland Firth und Kinnaird. Nach 9 Tagen und zurückgelegten 975 sm über und 110 sm unter Wasser, lief U 19 am 23.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 19, unter Kapitänleutnant [[Joachim Schepke]], lief am 14.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, östlich des Pentland Firth und Kinnaird. Nach 9 Tagen und zurückgelegten 975 sm über und 110 sm unter Wasser, lief U 19 am 23.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 5.517 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 8. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 8. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 8. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 8. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 19, unter Oberleutnant zur See [[Willy Ohlenburg]], lief am 06.06.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Nach 32 Tagen, lief U 19 am 08.07.1944 wieder in Konstanza ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 19, unter Oberleutnant zur See [[Willy Ohlenburg]], lief am 06.06.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und vor der Kaukasus Küste. Nach 32 Tagen, lief U 19 am 08.07.1944 wieder in Konstanza ein. U 19 konnte auf dieser Unternehmung 1 Leichter mit 1000 BRT versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 19. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 19. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 19. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 19. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 19, unter Oberleutnant zur See [[Willy Ohlenburg]], lief am 25.08.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und östlich von Konstanza. U 19 versenkte sich, nach 16 Tagen und dem Aufbrauchen der Vorräte, vor der türkischen Küste selbst. U 19 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 19, unter Oberleutnant zur See [[Willy Ohlenburg]], lief am 25.08.1944 von Konstanza aus. Das Boot operierte im Schwarzen Meer und östlich von Konstanza. U 19 versenkte sich, nach 16 Tagen und dem Aufbrauchen der Vorräte, vor der türkischen Küste selbst. U 19 konnte auf dieser Unternehmung 1 Minensucher mit 441 ts versenken. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 20. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 20. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 19 - 20. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 20. Unternehmung]] | ||
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| − | | | + | | [[Besatzungsliste U 19|Klick hier → Besatzungsliste U 19]] || [[Versenkungserfolge U 19|Klick hier → Versenkungserfolge U 19]] |
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| − | | colspan="3" | U 19 wurde am 10.09.1944, nach dem Aufbrauchen des Treibstoffvorrates, im Schwarzen Meer nordwestlich der türkischen Stadt Zonguldak selbst versenkt. Die Besatzung wurde in der Türkei interniert | + | | colspan="3" | U 19 wurde am 10.09.1944, nach dem Aufbrauchen des Treibstoffvorrates, im Schwarzen Meer nordwestlich der türkischen Stadt Zonguldak selbst versenkt. Die Besatzung wurde in der Türkei interniert. |
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| colspan="3" | Am 07.02.2008 wurde bekannt gegeben, daß die 3 Boote U 19, [[U 20]] und [[U 23]], die im September 1944 vor der türkischen Küste versenkt wurden, gefunden worden sind. Den Berichten zufolge befinden sie sich in einem ausgezeichneten Zustand. | | colspan="3" | Am 07.02.2008 wurde bekannt gegeben, daß die 3 Boote U 19, [[U 20]] und [[U 23]], die im September 1944 vor der türkischen Küste versenkt wurden, gefunden worden sind. Den Berichten zufolge befinden sie sich in einem ausgezeichneten Zustand. | ||
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| − | ! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche] | + | | || |
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| + | ! colspan="3" | Deutsche Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche] | ||
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| − | ! colspan="3" | | + | ! colspan="2" | Britische Quellenverweise - [https://discovery.nationalarchives.gov.uk | TNA Online-Recherche] |
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| + | | TNA ADM 199 || colspan="3" | War History Cases and Diaries: Die zentrale Serie für Kriegstagebücher. Enthält Berichte über U-Boot-Jagd-Gruppen und Flottilleneinsätze gegen deutsche U-Boote. | ||
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| + | | TNA ADM 1 || colspan="3" | Admiralty Correspondence: Enthält detaillierte Gefechtsberichte, Korrespondenz zu Versenkungen und interne Bewertungen der Admiralität. | ||
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| + | | TNA ADM 237 || colspan="3" | War of 1939-1945: Naval Staff Papers: Zusammenfassungen von Operationen und statistische Auswertungen über versenkte deutsche U-Boote. | ||
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| + | | TNA ADM 186 || colspan="3" | Admiralty Publications: Enthält die "Monthly Anti-Submarine Reports" – monatliche britische Analysen aller U-Boot-Kontakte und Versenkungserfolge. | ||
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| + | ! colspan="2" | US-Quellenverweise - [https://www.archives.gov | NARA Online-Recherche] | ||
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| + | | NARA RG 38 || colspan="3" | Records of the Office of the Chief of Naval Operations: Die wichtigste Sammlung. Enthält "Action Reports" (Gefechtsberichte) von US-Schiffen und Flugzeugen über Angriffe auf U-Boote. | ||
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| + | | NARA RG 80 || colspan="3" | General Records of the Department of the Navy: Beinhaltet administrative Unterlagen und Berichte über die strategische U-Boot-Abwehr im Atlantik. | ||
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| + | | NARA RG 45 || colspan="3" | Naval Records Collection: Enthält historische Aufzeichnungen und Logbücher, die oft bis in die Details einzelner Versenkungen zurückgehen. | ||
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| + | | NARA RG 165 || colspan="3" | Military Intelligence Division (MID): Beinhaltet die US-Verhörprotokolle von gefangenen deutschen U-Boot-Besatzungen (Post-Sink-Interrogations). | ||
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| − | | | | + | | style="text-align:center" colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!! |
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132 | | style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132 | ||
Aktuelle Version vom 18. März 2026, 08:07 Uhr
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