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Marinehafenabteilung Calais: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Marinehafenabteilung Calais wurde im August 1940 zur wirtschaftlichen und disziplinären Betreuung der ständigen Besatzungen der dort liegenden [[Unternehmen Seelöwe|Seelöwe-Fahrzeuge]] aufgestellt. Am 15.01.1942 wurde die Abteilung in 5. Flottillenstammabteilung umbenannt. Am 20.05.1942 gliederte sich die Abteilung in 24 Motorfährpräme, 2 Schlepper und 8 Motorboote. Am 01.07.1943 wurde die Flottille aufgelöst.
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| colspan="3" | Die Marinehafenabteilung Calais (später 5. Flottillenstammabteilung) war ein zentrales Element der logistischen Vorbereitung für die geplante Invasion Englands (Unternehmen Seelöwe) und entwickelte sich später zu einem administrativen Knotenpunkt für Landungsfahrzeuge.
 
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| Schenk, Peter || colspan="3" | Landung in England. Das Unternehmen Seelöwe. (Details zur Betreuung der Besatzungen in den Kanalhäfen).
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Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 15:26 Uhr

Datenblatt Marinehafenabteilung Calais
Die Marinehafenabteilung Calais (später 5. Flottillenstammabteilung) war ein zentrales Element der logistischen Vorbereitung für die geplante Invasion Englands (Unternehmen Seelöwe) und entwickelte sich später zu einem administrativen Knotenpunkt für Landungsfahrzeuge.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: Gegründet im August 1940 in Calais.
Zweck: Die Abteilung diente der wirtschaftlichen und disziplinarischen Betreuung der Besatzungen, die für die „Seelöwe“-Landungsflotte im Raum Calais zusammengezogen worden waren.
Umbenennung: Am 15.01.1942 wurde die Einheit in 5. Flottillenstammabteilung umbenannt.
Gliederung (Mai 1942): Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Abteilung über 24 Motorfährprahme (MFP), 2 Schlepper und 8 Motorboote.
Ende: Die Flottille wurde am 01.07.1943 offiziell aufgelöst.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Infrastruktur für den Kanal: Die Bereitstellung von Motorfährprahmen durch die Abteilung sicherte den Transport von Material und schwerem Gerät entlang der Kanalküste, was indirekt dem Aufbau der dortigen U-Boot-Stützpunkte und der Küstenverteidigung zugutekam.
Personeller Pool: Viele Männer, die später auf U-Booten oder in Kleinkampfverbänden dienten, erhielten in Einheiten wie der 5. Flottillenstammabteilung ihre erste praktische Ausbildung auf Motorbooten und Fährschiffen.
Biografischer Marker: In den Stammrollen markiert diese Einheit oft die Phase, in der Marinepersonal für Landungsoperationen im Westraum bereitgehalten wurde, bevor es nach der Absage von „Seelöwe“ auf andere Waffenarten (wie die U-Boot-Waffe) verteilt wurde.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 54 / 112 Akten des Befehlshabers der Sicherung West zur Organisation der Hafenabteilungen und Flottillenstämme an der Kanalküste.
BArch RM 65 / 144 Kriegstagebücher und Bestandslisten der 5. Flottillenstammabteilung (belegt die Gliederung vom 20.05.1942).
BArch RM 7 / 2331 Unterlagen der Seekriegsleitung (Skl) zur Verwendung von Landungsfahrzeugen nach der Absage des Unternehmens Seelöwe.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Personal. (Band II, Kapitel zur Organisation der Dienststellen in Frankreich).
Schenk, Peter Landung in England. Das Unternehmen Seelöwe. (Details zur Betreuung der Besatzungen in den Kanalhäfen).
Gröner, Erich Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 7, technische Daten zu den Motorfährprahmen und Motorbooten der Hafenabteilungen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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