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Marine-Artillerieabteilung 121: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die Marine-Artillerieabteilung 121 wurde am 26.08.1939 in Laboe aufgestellt. Sie unterstand dem Küstenbefehlshaber westliche Ostsee und fungierte als "Artilleriekommandeur Kiel". Dabei gliederte sie sich Ende 1939 wie folgt:
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| colspan="2" | Die Marine-Artillerieabteilung 121 wurde am 26.08.1939 in Laboe aufgestellt. Sie fungierte als zentraler „Artilleriekommandeur Kiel“ und unterstand operativ dem Küstenbefehlshaber westliche Ostsee. Die Abteilung war für die schweren Küstenbatterien verantwortlich, welche die Kieler Bucht und die strategisch wichtigen Zugänge zur Kieler Förde sowie zum Fehmarnbelt sicherten. Die Bewaffnung umfasste schwerste Kaliber bis zu 28-cm zur Seezielbekämpfung. Im April 1941 wurde die Abteilung im Zuge von Umgliederungen der Küstenverteidigung wieder aufgelöst und ihr Personal sowie die Batterien anderen Kommandanturen unterstellt.
 
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| Aufstellung: || colspan="3" | 26.08.1939 in Laboe (unmittelbar vor Kriegsbeginn).
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| Aufgabe: || colspan="3" | Sicherung der Kieler Bucht; Seezielbekämpfung; Schutz der Hafeneinfahrt Kiel; Artilleriekommando für den Abschnitt Kiel.
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| Unterstellung: || colspan="3" | Küstenbefehlshaber westliche Ostsee.
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| colspan="3" | Batterie Bismarck auf Fehmarn (4 x 17-cm)
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| Schwere Artillerie: || colspan="3" | Einsatz von historisch bedeutsamen Großkalibern (28-cm), die einen massiven Sperrgürtel um das Flottenzentrum Kiel bildeten.
 
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| colspan="3" | Batterie Erhardt Schmidt in Althagen (4 x 17-cm)
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| Strategie: || colspan="3" | Die Verteilung der Batterien (Stohl im Westen bis Fehmarn im Osten) ermöglichte eine lückenlose Überwachung der westlichen Ostsee.
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| Tradition: || colspan="3" | Benennung der Batterien nach bedeutenden Admiralen der Kaiserlichen Marine (Tirpitz, Köster, Schmidt, Prinz Heinrich).
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| colspan="3" | Im April 1941 wurde die Abteilung wieder aufgelöst.
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| Transit: || colspan="3" | Sicherung der Auslaufwege für U-Boote durch den Fehmarnbelt und die Kieler Bucht während der frühen Kriegsphase.
 
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| Ausbildung: || colspan="3" | Das kontrollierte Seegebiet diente als sicherer Erprobungsraum für die ersten Kriegsneubauten der U-Boot-Waffe.
 
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| BArch RM 121 || colspan="3" | Marinelehrgänge und Schulen: Unterlagen zur personellen Aufstellung der Küstenartillerie 1939.
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Die Landorganisation der Ostsee).
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| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der Marine-Artillerie-Abteilungen).
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| Harnier, Wilhelm von || colspan="3" | „Artillerie im Küstenkampf“ (Details zur Bewaffnung der Kieler Batterien).
 
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Aktuelle Version vom 10. März 2026, 14:31 Uhr

Verband Marine-Artillerieabteilung 121
Die Marine-Artillerieabteilung 121 wurde am 26.08.1939 in Laboe aufgestellt. Sie fungierte als zentraler „Artilleriekommandeur Kiel“ und unterstand operativ dem Küstenbefehlshaber westliche Ostsee. Die Abteilung war für die schweren Küstenbatterien verantwortlich, welche die Kieler Bucht und die strategisch wichtigen Zugänge zur Kieler Förde sowie zum Fehmarnbelt sicherten. Die Bewaffnung umfasste schwerste Kaliber bis zu 28-cm zur Seezielbekämpfung. Im April 1941 wurde die Abteilung im Zuge von Umgliederungen der Küstenverteidigung wieder aufgelöst und ihr Personal sowie die Batterien anderen Kommandanturen unterstellt.
Gliederung und Batteriestandorte (Stand Ende 1939)
Stab: Laboe (Kieler Förde).
Battr. von Tirpitz: Standort Schönberg; Bewaffnung: 3 x 28-cm Kanonen.
Battr. von Köster: Standort Stohl; Bewaffnung: 3 x 17-cm Kanonen.
Battr. Bismarck: Standort Fehmarn; Bewaffnung: 4 x 17-cm Kanonen.
Battr. Prinz Heinrich: Standort Fehmarn; Bewaffnung: 2 x 28-cm Kanonen.
Battr. Erhardt Schmidt: Standort Althagen; Bewaffnung: 4 x 17-cm Kanonen.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 26.08.1939 in Laboe (unmittelbar vor Kriegsbeginn).
Aufgabe: Sicherung der Kieler Bucht; Seezielbekämpfung; Schutz der Hafeneinfahrt Kiel; Artilleriekommando für den Abschnitt Kiel.
Unterstellung: Küstenbefehlshaber westliche Ostsee.
Auflösung: April 1941.
Spezifische Merkmale
Schwere Artillerie: Einsatz von historisch bedeutsamen Großkalibern (28-cm), die einen massiven Sperrgürtel um das Flottenzentrum Kiel bildeten.
Strategie: Die Verteilung der Batterien (Stohl im Westen bis Fehmarn im Osten) ermöglichte eine lückenlose Überwachung der westlichen Ostsee.
Tradition: Benennung der Batterien nach bedeutenden Admiralen der Kaiserlichen Marine (Tirpitz, Köster, Schmidt, Prinz Heinrich).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Werftschutz: Die M.A.A. 121 bildete den äußeren Verteidigungsring für die Kieler U-Boot-Bauwerften gegen feindliche Flottenvorstöße.
Transit: Sicherung der Auslaufwege für U-Boote durch den Fehmarnbelt und die Kieler Bucht während der frühen Kriegsphase.
Ausbildung: Das kontrollierte Seegebiet diente als sicherer Erprobungsraum für die ersten Kriegsneubauten der U-Boot-Waffe.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-II Küstenbefehlshaber westliche Ostsee: Akten über die Organisation und Feuerpläne der M.A.A. 121.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge mit Dienstzeitnachweisen in der „Marine-Artillerieabteilung 121“.
BArch RM 121 Marinelehrgänge und Schulen: Unterlagen zur personellen Aufstellung der Küstenartillerie 1939.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Die Landorganisation der Ostsee).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“ (Systematik der Marine-Artillerie-Abteilungen).
Harnier, Wilhelm von „Artillerie im Küstenkampf“ (Details zur Bewaffnung der Kieler Batterien).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132