1. U-Ausbildungsabteilung ← 2. U-Ausbildungsabteilung → 3. U-Ausbildungsabteilung
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| Datenblatt:
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2. U-Ausbildungsabteilung (2. U.A.A.)
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| Die 2. Unterseebootsausbildungsabteilung (2. U.A.A.) war ähnlich wie die 1. Abteilung ein spezialisierter Verband der Kriegsmarine zur Ausbildung des U-Boot-Personals. Die 2. U.A.A. war ein wesentlicher Pfeiler im Ausbildungssystem der U-Boot-Waffe und operierte teilweise fernab der Küste.
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| Standorte und Unterstellung
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| Hauptstandort: Aufgestellt im April 1941 in Neustadt in Holstein. Bereits im September 1941 erfolgte die Verlegung nach Godenstedt (bei Zeven, im heutigen Niedersachsen).
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| Führung: Sie unterstand zunächst dem 2. Admiral der Unterseeboote und ab Januar 1943 dem Höheren Kommando der Unterseebootsausbildung (H.K.U.).
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| Infrastruktur: In Godenstedt wurde ein umfangreiches Barackenlager genutzt, das heute oft als "U-Boot-Lager Godenstedt" bezeichnet wird.
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| Aufgaben und Ausbildungsinhalte
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| Die 2. U.A.A. diente als zentrale Sammel- und Schulungsstätte für Personal, bevor dieses auf die Frontboote verteilt wurde.
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| Schwerpunkt: Vermittlung von U-bootspezifischem Fachwissen. Während die 1. U.A.A. stärker mit der direkten seeseitigen Ausbildung verknüpft war, lag in Godenstedt der Fokus auf der theoretischen und technischen Schulung.
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| Spezialisierung: Auch hier gab es eine Trennung nach Laufbahnen. Besonders wichtig war die Ausbildung von technischem Personal (Maschinisten, E-Mixer) und Personal für den Verwaltungsdienst auf U-Booten.
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| Ergänzung: Für die praktischen Übungen im "Tauchtopf" (Rettungstraining) oder an den Steuereinrichtungen reiste das Personal von Godenstedt aus meist wieder an die Küstenstandorte wie Neustadt oder Gotenhafen.
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| Abgrenzung zur 2. U-Lehr-Division
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| Ähnlich wie bei der 1. Abteilung muss man zwischen Ausbildungsabteilung und Lehr-Division unterscheiden.
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| Die 2. U-Lehrdivision (2. ULD) saß primär in Gotenhafen (Gdingen).
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| Die 2. U.A.A. fungierte oft als eine Art "Vorschule" oder Ergänzungseinheit, um den enormen Bedarf an Personal für die immer zahlreicher werdenden U-Boot-Neubauten zu decken.
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| Das Ende:
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| Das Ende der 2. U.A.A. war durch die dramatische Lage des Jahres 1945 geprägt:
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| Auflösung: Im April 1945 wurde die Abteilung aufgelöst bzw. umgegliedert.
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| Einsatz als Infanterie: Die Soldaten wurden im Marine-Infanterie-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 1 zusammengefasst.
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| Letzte Einsätze: Dieses Bataillon wurde in den Raum Neustrelitz verlegt und dort in die schweren Endkämpfe gegen die Rote Armee verwickelt, was für viele hochspezialisierte U-Boot-Fahrer den Tod in einem für sie völlig fremden Landkrieg bedeutete.
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| Kommandeure
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| 00.04.1941 - 00.11.1941 |
Fregattenkapitän → Friedrich Kastenbauer |
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| 00.11.1941 - 00.07.1943 |
Fregattenkapitän → Karl-Friedrich Schünemann |
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| 00.07.1943 - 00.03.1945 |
Fregattenkapitän (Ing.) → Günther Zerpka |
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| 00.03.1945 - 08.05.1945 |
Korvettenkapitän → Georg Michel |
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!
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