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Rumänische Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus"

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Auszeichnung Rumänische Erinnerungsmedaille Kreuzzug gegen den Kommunismus
Die rumänische Erinnerungsmedaille „Kreuzzug gegen den Kommunismus“ (Medalia comemorativă Crociada împotriva Comunismului) wurde am 01.04.1942 durch König Michael I. gestiftet. Sie diente zur Auszeichnung von Soldaten der rumänischen Armee sowie verbündeter Streitkräfte, die am Feldzug gegen die Sowjetunion teilgenommen hatten. In der Kriegsmarine wurde diese Medaille vielfach an Angehörige der im Schwarzen Meer operierenden Einheiten verliehen. Die Auszeichnung dokumentierte die Waffenbrüderschaft an der Südostfront und wurde oft mit zusätzlichen Gefechtsspangen für spezifische Einsatzräume versehen.
Einteilung der Klassen
Einheitsklasse: Die Medaille wurde in einer einzigen Stufe (Bronze) an alle Dienstgradgruppen verliehen.
Differenzierung: Eine Unterscheidung nach Leistung oder Rang erfolgte ausschließlich über die auf dem Band getragenen Gefechtsspangen.
Verleihung: Voraussetzung war die aktive Teilnahme an Kampfhandlungen oder die Unterstützung des Feldzuges im Osten.
Aussehen und Merkmale
Form: Rundgeprägte Medaille aus dunkler Bronze; Durchmesser ca. 32 mm.
Avers: Profilkopf einer Frau mit Lorbeerkranz (Personifikation Rumäniens); Umschrift „ROMANIA RECUNOSCATOARE“.
Revers: Tatzenkreuz mit flachgelegtem Schwert; Jahreszahl „1941“; Umschrift „CRUCIADA IMPOTRIVA COMUNISMULUI“.
Band: Dunkelrotes Band mit silbernen Rändern und Mittelstreifen in den Farben Blau-Gelb-Rot.
Spangen: Bronzene Bandschnallen für Einsatzorte wie „MAREA NEAGRA“, „ODESSA“, „CRIMEA“ oder „CAUCAZ“.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
30. U-Flottille: Nahezu alle Besatzungsmitglieder der im Schwarzen Meer eingesetzten Boote trugen diese Auszeichnung.
Stützpunktdienst: Verleihung an das deutsche Werft- und Etappenpersonal im Hauptstützpunkt Konstanza.
Dokumentation: Eintragung in die Personalpapiere (P I/II) mit dem Vermerk „Rum. Erinn.-Med. m. Spange“.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 8 Marinepersonalamt: Akten über die Annahmegenehmigung rumänischer Ehrenzeichen.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge mit den entsprechenden Verleihungsnachweisen.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über die militärische Kooperation mit dem Königreich Rumänien.
Literaturverweise
Nimmergut, Jörg „Orden und Ehrenzeichen: Rumänien“ (Internationales Standardwerk).
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Ausländische Orden).
Klietmann, Kurt-G. „Phaleristik Rumänien: Die staatlichen Auszeichnungen des Königreiches“.
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