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| Datenblatt
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Beurlaubtenstand
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| Im militärischen Kontext der Kriegsmarine bezeichnete der Beurlaubtenstand jene Soldaten und Offiziere, die ihre aktive Dienstzeit oder Ausbildung beendet hatten, aber weiterhin der Wehrpflicht unterlagen und für den Mobilmachungsfall bereitstehen mussten.
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| Definition und Status
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| Zugehörigkeit: Zum Beurlaubtenstand gehörten Reservisten (wie der Leutnant zur See der Reserve) und Angehörige der Landwehr. Sie befanden sich im zivilen Leben, blieben aber formal Teil der Wehrmacht.
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| Abgrenzung: Im Gegensatz zum „aktiven Dienst“ (dem Präsenzdienst) waren diese Männer „beurlaubt“, konnten aber durch einen Mobilmachungsbefehl oder zu Reserveübungen jederzeit wieder einberufen werden.
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| Bedeutung für die U-Boot-Waffe
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| Der Beurlaubtenstand war das personelle Reservoir für die massive Expansion der U-Boot-Flotte:
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| Einberufung: Bei der Indienststellung neuer Boote wurden Spezialisten aus dem Beurlaubtenstand direkt zu den Kriegsschiffbaulehrabteilungen nach Kiel oder Hamburg einberufen.
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| Auffrischung: Bevor diese Männer an Bord gingen, mussten sie oft einen kurzen Ortungslehrgang oder einen technischen Auffrischungskurs absolvieren, um ihr Wissen auf den neuesten Stand der Technik (zum Beispiel das Naxos-Gerät) zu bringen.
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| Verbindung zur Offizierslaufbahn
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| Viele der von uns besprochenen Ränge (zum Beispiel der Leutnant zur See der Reserve) verbrachten die Zeit zwischen den Friedensübungen im Beurlaubtenstand.
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| Berufsleben: Ein nautischer Offizier der Handelsmarine befand sich im Sinne der Kriegsmarine im Beurlaubtenstand, während er auf zivilen Frachtschiffen Dienst tat.
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| Mobilmachung: Mit Kriegsbeginn oder bei erhöhtem Bedarf wurde dieser Status aufgehoben, und der Mann trat in den aktiven Dienst über.
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| Literaturverweise
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| Bundesarchiv Bestand RM 91 |
Unterlagen über die Einberufungsquoten aus dem Beurlaubtenstand für die U-Boot-Waffe.
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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