U 36: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | | colspan="3" | U 36, unter Kapitänleutnant [[Wilhelm Fröhlich]], war 24 Tage auf See. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal und einen kurzen Zwischenstopp in Wilhelmshaven, operierte das Boot in der Nordsee vor Südnorwegen. Nach 23 Tagen, und dem Marsch über die Ostsee, lief U 36 am 30.09.1939 wieder in Kiel ein. U 36 konnte auf dieser Unternehmung | + | | colspan="3" | U 36, unter Kapitänleutnant [[Wilhelm Fröhlich]], war 24 Tage auf See. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal und einen kurzen Zwischenstopp in Wilhelmshaven, operierte das Boot in der Nordsee vor Südnorwegen. Nach 23 Tagen, und dem Marsch über die Ostsee, lief U 36 am 30.09.1939 wieder in Kiel ein. U 36 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 2.784 BRT versenken und 1 Schiff mit 1.691 BRT als [[Prise]] einbringen. |
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 36 - 2. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung]] | | colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 36 - 2. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung]] | ||
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| − | | colspan="3" | U 36 wurde am 04.12.1939 in der Nordsee südwestlich von Kristiansand vom britischen Unterseeboot [[HMS Salmon (N.65)]] (Lt.Comdr. Ewald-Oscar Bickford) durch Torpedo versenkt | + | | colspan="3" | U 36 wurde am 04.12.1939 in der Nordsee südwestlich von Kristiansand vom britischen Unterseeboot [[HMS Salmon (N.65)]] (Lt.Comdr. Ewald-Oscar Bickford) durch Torpedo versenkt. |
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| colspan="3" | Am 04.12.1939 befand sich U 36 auf seiner zweiten Unternehmung im Skagerrak, um die Schifffahrtswege südwestlich von Kristiansand zu überwachen. Zur gleichen Zeit patrouillierte das britische Unterseeboot HMS Salmon unter Lieutenant Commander Bickford in diesem Seegebiet. Gegen Mittag sichtete die HMS Salmon das deutsche Boot an der Oberfläche und manövrierte sich unbemerkt in eine günstige Angriffsposition. Bickford ließ einen Fächer von mehreren Torpedos schießen, von denen einer U 36 mittschiffs traf. Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass das Boot innerhalb weniger Sekunden sank, ohne dass eine Notmeldung abgesetzt werden konnte. In der deutschen Seekriegsleitung herrschte über Wochen Unklarheit über das Schicksal des Bootes, das zunächst lediglich als vermisst geführt wurde. Erst nach dem Krieg bestätigten britische Logbücher den Erfolg der HMS Salmon, die am selben Tag zudem die Leichten Kreuzer [[Leipzig]] und [[Nürnberg]] torpedierte. Das Wrack von U 36 liegt bis heute in der Nordsee und gilt als offizielles Seekriegsgrab. | | colspan="3" | Am 04.12.1939 befand sich U 36 auf seiner zweiten Unternehmung im Skagerrak, um die Schifffahrtswege südwestlich von Kristiansand zu überwachen. Zur gleichen Zeit patrouillierte das britische Unterseeboot HMS Salmon unter Lieutenant Commander Bickford in diesem Seegebiet. Gegen Mittag sichtete die HMS Salmon das deutsche Boot an der Oberfläche und manövrierte sich unbemerkt in eine günstige Angriffsposition. Bickford ließ einen Fächer von mehreren Torpedos schießen, von denen einer U 36 mittschiffs traf. Die Wucht der Detonation war so gewaltig, dass das Boot innerhalb weniger Sekunden sank, ohne dass eine Notmeldung abgesetzt werden konnte. In der deutschen Seekriegsleitung herrschte über Wochen Unklarheit über das Schicksal des Bootes, das zunächst lediglich als vermisst geführt wurde. Erst nach dem Krieg bestätigten britische Logbücher den Erfolg der HMS Salmon, die am selben Tag zudem die Leichten Kreuzer [[Leipzig]] und [[Nürnberg]] torpedierte. Das Wrack von U 36 liegt bis heute in der Nordsee und gilt als offizielles Seekriegsgrab. | ||
Version vom 17. März 2026, 09:56 Uhr
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