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Peter Gerlach

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Peter Johann Gerlach
Geburtsdatum: 25.02.1922
Geburtsort: Memel
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Memel - Regierungsbezirk Gumbinnen - Preußische Provinz Ostpreußen
Zusatz-Info: Das Memelgebiet wurde am 01.01.1920 Gemäß dem Versailler Vertrag, ohne Volksabstimmung, vom Deutschen Reich - Provinz Ostpreußen abgetrennt. Von 1920-1923 unter französischer Verwaltung. Danach von Litauen besetzt.
Geburtsort Lage - Heute: Klaipėda - Rajongemeinde Klaipėda - Bezirk Klaipėda - Litauen
Todesdatum: 30.03.1944 (22 Jahre)
Todesort: Mittelmeer nördlich von Palermo (Sizilien)
Position: 38° 48' Nord - 14° 10' Ost
Todesursache: Verlust seines Bootes U 223
Dienstgrade
01.05.1940 Seekadett (Ernennung)
01.11.1940 Fähnrich zur See
01.11.1941 Oberfähnrich zur See
01.04.1942 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1942 (-70-)
01.12.1943 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.12.1943 (-33-)
Orden und Auszeichnungen
01.04.1941 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
21.07.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
25.07.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
07.02.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse
00.12.1943 Dienstauszeichnung IV. Klasse
Militärischer Werdegang
01.12.1939 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew XII/39.
01.12.1939 - 29.02.1940 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
29.02.1940 - 08.06.1940 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
09.06.1940 - 10.12.1940 Bordausbildung auf dem Minenschiff Tannenberg.
11.12.1940 - 30.04.1941 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.05.1941 - 29.06.1941 Wachoffiziersschüler auf dem Hilfsbeischiff Heinz und auf U 80 (Ausbildungsboot).
30.06.1941 - 26.07.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
27.07.1941 - 21.09.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
22.09.1941 - 19.10.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
20.10.1941 - 11.01.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
12.01.1942 - 13.02.1942 Zugführerlehrgang bei der 1. U-Ausbildungsabteilung, Plön.
14.02.1942 - 19.12.1942 II. Wachoffizier auf U 453 (VII C) unter Egon-Reiner Freiherr von Schlippenbach. 5 Unternehmungen:
22.03.1942 - 21.04.1942 - Mittelmeer, vor Tobruk. 1 Schiff ↓ 9.716 BRT.
25.05.1942 - 14.06.1942 - Östliches Mittelmeer, vor Marsa Matruh.
18.06.1942 - 21.07.1942 - Östliches Mittelmeer, vor Raz Azzaz, Ras Abu Lau und Jaffa.
31.08.1942 - 15.10.1942 - Westliches Mittelmeer.
29.11.1942 - 17.12.1942 - Westliches Mittelmeer. (Abbruch wegen Waboschäden).
20.12.1942 - 15.08.1943 I. Wachoffizier auf U 453 (VII C) unter Egon-Reiner Freiherr von Schlippenbach. 4 Unternehmungen:
11.01.1943 - 16.02.1943 - Mittelmeer, Küste Algeriens. 1 Schiff ↓ 5.859 BRT.
01.04.1943 - 05.05.1943 - Mittelmeer, Küste Algeriens.
23.06.1943 - 24.07.1943 - Mittelmeer, Cyrenaika Küste. 1 Schiff ↓ 5.454 BRT. 1 Schiff ≈ 6.894 BRT.
31.07.1943 - 14.08.1943 - Mittelmeer, Ostküste Siziliens.
16.08.1943 - 31.08.1943 Zur Verfügung der 24. U-Flottille, Memel.
01.09.1943 - 05.10.1943 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
06.10.1943 - 19.10.1943 Zur Verfügung der 7. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Danzig.
20.10.1943 - 15.11.1943 U-Taktische Ausbildung bei der 27. U-Flottille, Gotenhafen.
20.11.1943 - 08.01.1944 Kommandant von U 37 (IX A) - (Schulboot).
12.01.1944 - 30.03.1944 Kommandant von U 223 (VII C). 2 Unternehmungen:
19.01.1944 - 12.02.1944 - Mittelmeer, Westküste Italiens, vor Anzio.
16.03.1944 - 30.03.1944 - Westliches Mittelmeer, nördlich Sizilien. 1 Zerstörer ↓ 1.935 ts.
30.03.1944 Beim Verlust seines Bootes U 223, im Mittelmeer nördlich von Palermo, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Laforey (G.99) (Capt. Harold-Thomas Armstrong), HMS Tumult (R.11) (Lt.Comdr. Norman Lanyon), HMS Hambledon (L.37) (Lt. Louis-Georg Toone) und HMS Blencathra (L.24) (Lt.Comdr. Edgar-George Warren) zum Auftauchen gezwungen und anschließend selbst versenkt. (23 Tote und 27 Überlebende).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 78. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 75. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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